
Pressestimmen
Bach, schön und schwierig, Mayrs Orgel-Zyklus, Folge 9
Mayr begann mit der großen Toccata
und Fuga in F (BWV 540). In dem
höchst anspruchsvollen Werk beeindruckte
vor allem die lange Engführung
am Schluss, mit der Zusammenführung
der beiden Themen. Mayrs
Interpretation .... hob nicht in den
reinen Schönklang-Überfluss ab und
zeigte von Beginn an wieder einmal,
was des Organisten große Stärke ist:
die analytische Schärfe und Klarheit,
mit der er der Musik zu Leibe
rückt.... In Liebster Jesu, wir sind
hier" zeigte Mayr, wie gekonnt er mit
den Registern seiner Orgel umzugehen
vermag. Die kurze, kanonartige,
fünfstimmig gesetzte Fuge
geriet zu einem kleinen Klangfarbenwunder."
(André Krellmann in der Allgäuer Zeitung vom 27.6. 2001 zum Bach-Orgelzyklus Teil IX am 24.6.2001 in der Dreifaltigkeitskirche Kaufbeuren)
Natürlich atmend
Eindrucksvoll.. die Interpretation der Fuge as-moll, einem herrlich sinnenden Werk. Endlich einmal eine Fuge, die nicht in starrem Schreittempo daherkam. Ernst und gelassen vorgetragen, natürlich sich hebend und senkend, in schöntraurige Registerklänge gehüllt, entwickelte sich hier eine lebendige, in mehreren Strängen parallel laufende Erzählung...
(Stefan Dosch in der Allgäuer Zeitung
vom 26.3.1997 zum Konzert
mit Orgelwerken von J.Brahms
am 23.3.1997 in der Dreifaltigkeitskirche Kaufbeuren)
Klangreiche Orgelkunst, Traugott Mayr in St. Anna
…Traugott Mayr gab den polyhonen Strukturen Bachs mit aparter Registrierung und deutlicher Phrasierung feines Profil. (...) Der brillante Vortrag von César Francks Choral h-moll mit seiner polyphon gebändigten Chromatik machte dies ebenso deutlich wie die dramatischen Kaskaden im Louis Viernes 2.Symphonie. (...) Ganz andere Welten erlebte der Zuhörer bei Traugott Mayrs Vortrag von Maurice Duruflés Toccata h-moll aus der Suite op. 5: Die in freitonalen Verläufen strömenden, dissonanten Strukturen erhalten durch ostinate Farbigkeit, durch harte dynamische Explosionen und durch rhythmische Kontraste nachdrückliches Gewicht, bis sich diese Steigerungen und Spannungen
im Tutti des vollen Werks
auflösen. Dieses auch durch
die Interpretation faszinierende
Beispiel moderner Orgelkunst
beeindruckte in ganz besonderer Weise.
(Augsburger Allgemeine Zeitung vom 2.8.2003 zum Orgelkonzert am26.7.03 in St. Anna, Augsburg)
Lebendige Interpretation
...Es war ein Abend voller Leuchtkraft,
wie man ihn schöner nicht hätte
erleben können... Bei der abschliessenden “Fantasie und Fuge in g-moll”
von J.S.Bach zeigte Traugott Mayr
nochmals die vollkommene technische
Beherrschung der Orgel, verbunden
mit lebendiger Interpretation des
Werkes.
(Füssener Blatt, 4.Juni 1996 zum 1.Konzert des Pfrontener Musiksommers am 1.Juni 1996)
Konturiertes Spiel
Traugott Mayr war mit seinem konturierten Spiel ein souveräner Sachverwalter...
(Stuttgarter Nachrichten vom 31.3.2001 zu Poulencs Orgelkonzert am 27.3.01 in der Musikhochschule Stuttgart)
Souveräner Interpret
...Traugott Mayr erwies sich als souveräner Poulenc-Interpret und, natürlich, subtiler Kenner "seiner" Orgel in der Dreifaltigkeitskirche.
(André Krellmann in der Allgäuer Zeitung vom 6.4.2001 zu Poulencs Orgelkonzert am 1.4.2001 in der Dreifaltigkeitskirche Kaufbeuren)
Ein einfühlsamer Begleiter
...Traugott Mayr war dem Chor nicht nur
ein einfühlsamer Begleiter an der Orgel,
sondern zeigte auch meisterliches Können
als Interpret moderner Kompositionen. Er
machte mit einem aparten Werk des
Tschechen Petr Eben bekannt, spielte eine
effektvolle “Fantasie” von Jehan-Aristide
Alain und gab der “Tanz-Toccata” von
Anton Heiller rhytmische Virtuosität.
(Augsburger Allgemeine Zeitung vom 5.2.1991 zum Konzert mit dem Münchner Frauenchor
Im Gesamt-Tongeflecht wurde jede einzelne Stimme hörbar...
Traugott Mayr verstand es, durch
den Einsatz immer wieder neuer
Klangfarben die “kontrapunktischen
Feste” dem Publikum gestochen
scharf zu präsentieren. Selbst beim
kompliziertesten fünfstimmigen Satz
des “Vater unser im Himmelreich”
konnte man sowohl das Gesamt-Tongeflecht wie auch jede einzelne
Stimme mühelos und deshalb mit
großem Vergnügen verfolgen. Gesteigert
wurde die Subtilität des musikalischen
Ausdrucks dieser intimen
religiösen Offenbarungen Bachs durch
geschickt eingeflochtene Agogik.
(Hagener Zeitung vom 19.9.96 zum Orgelkonzert mit Bachs Orgelmesse am 15.September 1996 in St.Meinolf, Hagen)
Strenge Schönheit
Traugott Mayr und die Martinsfinken zelebrieren Bach
...Die zehn Choral-Durchführungen
gerieten zur eindrucksvoll-fesselnden
Lehrstunde - zusammen mit dem
kenntnisreichen Text und den Choralnoten.
Mayr.. zelebrierte einen Bach,
wie er schöner und zugleich strenger
kaum wirken kann ... Er blieb keineswegs
an der Oberfläche des Gefälligen,
sondern zog äußerst pointiert die
Register und fühlte absolut glaubwürdig
den Bachschen Intentionen nach.
Eine Übereinstimmung von Notenmaterial
und Klang von seltener
Kongruenz.
(Stefan Dosch in der Allgäuer Zeitung vom 1.10.1996 zu Bachs Orgelmesse am 28.9.96 in der Dreifaltigkeitskirche Kaufbeuren)
