
Traugott Mayr

Traugott Mayr übernahm das Amt des Kantors an der Dreifaltigkeitskirche in Kaufbeuren im Jahre 1989. Mit der Kantorei der Dreifaltigkeitskirche gab er zahlreiche Chor-und Oratorienkonzerte, in denen unter anderem sämtliche großen Chorwerke von J. S. Bach erklangen, sowie Oratorien und Requiemvertonungen von Händel, Mozart, Mendelssohn-Bartholdy, Fauré, Francis Poulenc, Leonard Bernstein, Dvorak und Brahms. Konzertante Höhepunkte in den letzten Jahren waren u.a. Aufführungen von Monteverdis Marienvesper, Bachs h-moll-Messe und Giuseppe Verdis Requiem. Für 2010 ist ein bemerkenswertes Konzertprojekt mit dem erst 2002 uraufgeführten "Requiem for the Victims of Nazi Persecution" von Ståle Kleiberg in Vorbereitung.
Als Dekanatskantor ist er Ansprechpartner in allen kirchenmusikalischen Fragen und zuständig für die Organisten- und Kirchenmusiker-Ausbildung im Bezirk Kempten-Ostallgäu.
Weitere Informationen hierzu
Traugott Mayr erhielt seine künstlerische Ausbildung an der Staatlichen Hochschule für Musik in München, wo er die Fächer evangelische Kirchenmusik sowie Konzertfach Orgel studierte. Seine Lehrer waren Prof. Martha Schuster (Orgel), Prof. Maximilian Frey (Chorleitung) und Ansgar Janke (Klavier). Wichtige künstlerische Impulse erhielt er durch Meisterkurse u.a. bei Ewald Kooiman, (Amsterdam), Ton Koopman, Joris Verdin und Frédéric Blanc (Paris).
Als Organist beschäftigte sich Traugott Mayr intensiv mit der Aufführungspraxis alter Musik, insbesondere der Musik J.S.Bachs, dessen gesamtes Orgelwerk er anlässlich des Bach-Jahres 2000 in einem 17-teiligen Konzertzyklus aufführte. Weitere Repertoireschwerpunkte liegen in den Orgelkompositionen der Romantik und Moderne insbesondere der französischen Orgelmusik. Zahlreiche Konzertreisen führten ihn zu Orgelkonzerten und internationalen Orgel-Festivals im In-und Ausland.
Im Jahr 2004 wurde Traugott Mayr mit dem Kunst-und Kulturpreis der Stadt Kaufbeuren ausgezeichnet. 2005 erfolgte die Ernennung zum Kirchenmusikdirektor.
